Vorsicht vor Betrügern!

Seit Sommer 2024 steigt im französischsprachigen Wallis die Zahl der Personen, die Opfer von Betrügereien der Art «falsche Banker oder falsche Polizisten» geworden sind. Trotz der Sensibilisierungskampagnen, die von der Walliser Kantonspolizei und Pro Senectute Valais-Wallis durch Vorträge in mehreren Städten durchgeführt wurden, stellen diese Betrügereien nur die Spitze des finanziellen Missbrauchs dar, dem Senioren zum Opfer fallen.

Wie gehen die Betrüger vor?

Ihre Zielgruppe sind vor allem ältere Menschen, da sie besonders verletzlich sind.

Ihre Methoden basieren auf Manipulation und Einschüchterung: Die Betrüger geben sich als Banker, Polizisten, Versicherer oder Verwandte (falscher Neffe) aus und nutzen einstudierte Szenarien wie eine Bankanomalie oder eine betrügerische Abhebung, um ihre Opfer zu einer unüberlegten Handlung zu verleiten. Am Telefon sprechen sie schnell und verwirrend, um kritisches Nachdenken zu verhindern. Sobald sie das Vertrauen gewonnen haben, fragen sie nach sensiblen Informationen oder verabreden ein Treffen, um Geld und Bankkarten zu entwenden. Mit gefälschten Ausweisen oder «Polizei»-Armbinden erhöhen sie ihre Glaubwürdigkeit. Durch die Erzeugung von Angst und Schuldgefühlen verringern die Betrüger die Wahrscheinlichkeit, dass das Opfer den Vorfall meldet, und verzögern so weitere Massnahmen.

Unsere Tipps, um nicht in eine Falle zu tappen

  • Geben Sie niemals Ihre Bankdaten preis: weder Ihre Karte noch Ihre PIN-Nummer. Kein Polizist oder legitimer Banker wird Sie danach fragen.
  • Seien Sie misstrauisch bei verdächtigen Anrufen: Fragen Sie im Zweifelsfall nach dem Namen und der Dienstnummer des Anrufers und kontaktieren Sie die Polizei unter der Nummer 117, um sich zu vergewissern.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Gegenstände an eine unbekannte Person.
  • Verständigen Sie bei einem Betrugsversuch sofort die Polizei unter der Nummer 117.
  • Wenn Sie Opfer sind, bleiben Sie nicht allein! Die Polizei ist da, um Ihnen zu helfen, nicht um Sie zu verurteilen. Jede Meldung hilft, die Kriminellen zu stoppen.
  • Schliesslich geht es nicht darum, in Angst zu leben, sondern nur darum, wachsam zu sein, wenn es um die Verbreitung Ihrer persönlichen Daten geht.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

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